Arten der Pappe für die Produktion der Kartons

Während der Auswahl der Verpackung ist außer der Form und den entsprechenden Größen auch die Art der Pappe wichtig.

Man kann z.B. die Parameter wie Steifigkeit sowie Druck- und Biegefestigkeit wählen.

Für die Fertigung der entsprechenden Verpackung benutzen die Produzenten der Kartons meistens zwei Arten der Pappe:

  • Wellpappe
  • Vollpappe

Wellpappe

Die Wellpappe besteht aus ein paar Papierschichten. Die Außenschichten sind glatt und die Innenschichten wellenförmig. Die Wellpappe kann 1- oder 2-wellig sein. Die Wellen können verschiedene Höhen haben und in der Abhängigkeit von diesem Faktor sind sie durch folgende Symbole bezeichnet: B, C, E, BC, BE.

Nachstehend präsentieren wir die beispielhaften Arten der Wellpappe:

1-wellige Pappe – besteht aus zwei glatten und einer wellenförmigen Papierschichten

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  • E – (Mikrowelle) Wellenhöhe ab 1,1 bis 1,7 mm
  • B – Wellenhöhe ab 2,5 bis 3,0 mm
  • C – Wellenhöhe ab 3,0 bis 3,7 mm

2-wellige Pappe – besteht aus drei glatten und zwei wellenförmigen Papierschichten

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  • BC – Wellenhöhe ab 5,5 bis 6,7 mm
  • BE – Wellenhöhe ab 3,6 bis 4,7 mm

Diese Pappe charakterisiert sich durch die hohe Steifigkeit, deswegen ist sie für die Produktion der größeren Verpackungen benutzt.

Vollpappe

Die Vollpappe ist ein glattes Papierblatt mit der bestimmten Grammatur und Dicke. Sie wird in der Regel für die Herstellung der kleinen Kartons benutzt, wo die große Festigkeit nicht notwendig ist. Von der Vollpappe werden z.B. verschiedene Zwischenlagen und Eckwinkel produziert.

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